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Jahressammlung 2026

Jedes Jahr sammeln Mitglieder der Reformierten Kirchgemeinde Zofingen für zwei gemeinnützige Projekte im Inland und im Ausland. Sehen Sie sich hier die ausgewählten Projekte für dieses Jahr an. 

 

Projekt Ausland: Kirchliches Altersheim Siloám in Sfarasu, Rumänien

Das Altersheim wurde von der Reformierten Kirchgemeinde gegründet, mit dem Ziel, Menschen in ländlicher Umgebung ein würdevolles Leben im Alter zu ermöglichen. Ein geerbtes Gebäude, das Szentiványi-Anwesen, wurde der Kirche anvertraut, in der Hoffnung, dass dort sinnvolle und wertschöpfende Arbeit entstehen könnte.
So entstand der Gedanke an die Altenpflege und die Siloám-Stiftung wurde gegründet, unter deren Dach das Altenheim heute noch betrieben wird.


Derzeit betreut das Heim 35 ältere Menschen, darunter mehrere sozial benachteiligte Bewohner, die ohne Angehörige oder finanzielle Unterstützung zurückgeblieben sind. In ihrem Vorstellungsbrief schreiben sie: «Wir sind überzeugt, dass jeder Mensch es verdient, Liebe, Fürsorge und respektvolle Behandlung auch in den letzten Lebensjahren zu erfahren.»


Das Heim liegt in einer schönen, gesunden Umgebung in ruhiger Hügellandschaft. Da es jedoch 50 km von Cluj (das regionale Zentrum) entfernt liegt, stellen Erreichbarkeit und medizinische Versorgung eine grosse Herausforderung dar. Ein fest angestellter Arzt kann aus finanziellen Gründen nicht beschäftigt werden. Eine weitere Herausforderung ist die Heizperiode, die jedes Jahr mit erheblichen Kosten verbunden ist. Das Gebäude – mit breiten Fluren und großzügigen Zimmern – eignet sich ideal für die Betreuung von Menschen mit eingeschränkter Mobilität, erfordert jedoch einen hohen Brennstoffverbrauch.

 

Projekt Inland: HOPE, Notschlafstelle in Baden

1983 gründete Rudolf von Kelaita in Baden-Wettingen das «Jesus lebt Hilfswerk», um sozial benachteiligten Menschen Hilfe zu leisten. Ab 1991 wurden hauptamtliche Mitarbeitende für Besuchsdienste, Gefängnis- und Gassenarbeit sowie für den Tea-Room eingesetzt, der 2004 zum Begegnungszentrum HOPE ausgebaut wurde. 2008 erfolgte die Umbenennung in «HOPE Christliches Sozialwerk» und eine Professionalisierung der Angebote in enger Zusammenarbeit mit Behörden und Institutionen wurde umgesetzt. In den Folgejahren entstanden ein Wohnzentrum für Obdachlose (2010) und ein Wohnexternat (2014).

 

Heute bietet HOPE ein umfassendes Angebot an niederschwelliger sozialer Betreuung, Gassenarbeit und betreuten Wohnplätzen in der Region Baden-Wettingen. Gemeinsam mit dem Verein Notschlafstelle Aargau wurde 2019 die einzige Notschlafstelle des Kantons gegründet, die seit 2022 überwiegend vom Kanton finanziert wird. HOPE ist aktuell die einzige Institution im Kanton, die nicht-abstinenzorientierte, betreute Wohnplätze anbietet. Nähere Informationen finden sich auf der Website:
www.hope-baden.ch

 

Broschüre und Einzahlungsschein für die Februarsammlung